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Frank Wiesenberg

Archivseite Dezember 2016
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Willkommen beim
Römer-Blog des
RÖMISCHEN VICUS

Der Römer-Blog ist ein Teil des Projekts

www.roemischer-vicus.de

Neben dem kleinen "Blick hinter die Kulissen" sammeln sich im Römerblog einige interessante und auch ein paar kuriose oder lustige Notizen zu den Themen Römer, römisches Reenactment, Living History, Archäotechnik und experimentelle Archäologie an.

Die "Römer-Saison" 2016 ist leider schon vorbei ... aber einige weitere langfristige Projekte werfen bereits jetzt ihren Schatten voraus!
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2016 --- Dezember - November - Oktober - September - August - Juli - Juni - Mai - April - März - Februar - Januar --- 2016
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Am 28.12.2016 von QVINTVS:
1.500 Artikel im Literaturarchiv

Ein paar freie Stunden zwischen den Feiertagen konnten dazu genutzt werden, wieder ein paar Bücher in das Literaturarchiv des Römischen Vicus und das vom Römischen Vicus gemeinsam mit glasrepliken.de gepflegte Artikel-Archiv aufzunehmen. Gerade Letzteres ist inzwischen auf über 1.500 indizierte Artikel angewachsen! Die thematischen Schwerpunkte dieses Archivs liegen auf der römischen Kaiserzeit, Handwerk, Glas und experimenteller Archäologie.

Aber es steht noch genügend Arbeit an: Dutzende Bände der Archäologie im Rheinland, Rheinischen Ausgrabungen, Bonner Jahrbücher und Journal of Glass Studies wollen noch nach interessanten Artikeln durchforstet werden. Und noch eine Reihe weiterer Bücher wartet auf ihre Inventarisierung. Naja, ein weiterer Vorastz für 2017 ...


Am 25.12.2016 von QVINTVS:
Weihnachtspost

Liebe Vicus-Bewohner, Freunde des Römischen Vicus und Leser des Römer-Blogs,

zum ersten Mal kommt mit diesen Zeilen eine "Weihnachts-Mail" bzw. ein Weihnachts-Blogbeitrag (... oder Saturnalien ... je nach Gusto ... ).
Viel hat sich in diesem Jahr geändert - und auch für das kommende Jahr sind schon jetzt viele Neuerungen absehbar.
Grund genug, die Feiertage zu nutzen, um ein paar persönliche Zeilen niederzuschreiben.

Auch in diesem Jahr hat sich meine Zusammenarbeit mit dem Archäologiepark Römische Villa Borg weiter intensiviert. Neben den inzwischen schon üblichen Tagungsvorträgen und Artikeln ist auch das zur Zeit in Druck befindliche neue Buch zur antiken Glastechnik ein greifbares Ergebnis dieser Arbeit. Im europäischen Raum wird das experimentalarchäologische Glasofenprojekt mittlerweile so gut angenommen, daß bereits weit über das nächste Jahr hinaus konkrete Projektplanungen laufen. Auch im zeitlich und regional näheren Rahmen ist die Rezeption sehr positiv. Dadurch konnte bei dem kleinen Festakt zum 30-jährigen Bestehen des Archäologieparks Römische Villa Borg kürzlich die finanzielle Weichenstellung für eine Erweiterung des "Experimentalarchäologischen Werkbereiches" um drei weitere Werkstätten mit den Materialschwerpunkten Glas, Keramik und Metall verkündet werden. Hier werden zukünftig experimentalarchäologische Projekte zu den verschiedenen Materialgattungen den Bogen zwischen Forschung, universitärer Lehre und Vermittlung spannen.

Leider werden diese neuen Aufgaben meinen ohnehin knappen Zeitrahmen für die Römerdarstellungen weiter beschneiden. Ich hoffe trotzdem, daß sich der Kontakt zu Euch aufrecht erhalten oder vielleicht über diese Projekte sogar mittelfristig noch auf einer anderen Basis intensivieren läßt! Kurzum: Ich werde dem Vicus und den Römerdarstellungen auch weiterhin erhalten bleiben, aber mein Fokus wird sich etwas verschieben.

Darauf, wie so etwas neben großen Forschungsprojekten auch in einem kleineren Maßstab realisierbar sein könnte, gibt der seit Anfang September in der Villa Borg von mir sporadisch in Betrieb genommene kleine Glas-Arbeitsofen einen Vorgeschmack. Mit der entsprechenden Infrastruktur sind Wochenend-Projekte machbar, die ganz konkrete archäologische Fragestellungen bearbeiten und gleichzeitig den Besuchern der Villa Borg die Chance bieten, den Forschungen beizuwohnen. Und das dann nicht nur mit unserer bisherigen Kernkompetenz Glas, sondern auch mit Keramik, Stahl und Bronze.

Was meine akademische Laufbahn angeht, so hoffe ich, daß ich im kommenden Jahr mein Masterstudium abschließen kann. Das scheint zumindest zum jetzigen Zeitpunkt nicht unrealistisch. Parallel dazu ist jetzt schon abzusehen, daß sich meine Lehrtätigkeiten im kommenden Semester intensivieren werden. Nicht nur das nächste Glasofenprojekt "Borg Furnace Project 2017", sondern auch die Rekonstruktion und der erste experimentelle Betrieb eines römischen Töpferofens werden im Sommersemester 2017 Seminarthemen sein. Aber auch das wird wieder Zeit kosten, so daß ich leider noch weniger Römerfeste als bisher besuchen kann.

Wie Ihr sicherlich bereits schon erfahren habt, gibt es auch von Martin bezüglich seiner Römerdarstellungen traurige Neuigkeiten. Letztendlich aus gesundheitlichen Gründen kann er seine Schmiededarstellungen nicht weiterführen. Mehr davon aber am besten direkt von ihm. Ich hoffe aber sehr, daß sich vielleicht sogar andere Möglichkeiten finden lassen, wie der der Römerei erhalten bleiben kann.

Nach der Anfang diesen Jahres beim letzten Vicustreff beschlossenen "Gesundschrumpfung" des Vicus freut es mich doch sehr, daß mit Jan Hochbruck ein Neuzugang zu uns hinzustößt. So richtig neu ist er in der Szene ja nicht, eher sogar ein "alter Hase", aber fachlich, menschlich und von seiner Darstellung eines römischen Malers (pictor) paßt er sehr gut zu uns. Mal schauen, wo und wann wir das gebührend feiern können...

Mich freut es auch, daß es in Trier anläßlich der Nero-Ausstellung wieder zu einem Römerfest gekommen ist. Aber noch mehr freut mich, daß dort alte Freundschaften wieder bekräftigt werden konnten. Also steht nicht nur mit Jans Einzug, sondern auch mit Silkes hochwertigen römischen Schmuckreplikaten eine deutliche Renovierung der Vicus-Webseite an.

Ja, die Vicus-Webseite ... da ist es doch dieses Jahr komplett untergegangen, daß es sie bereits 15 Jahre gibt! Gut, in einigen Bereichen sieht man, daß sie etwas in die Jahre gekommen ist und eine Runderneuerung bedarf. Noch ein Vorsatz für 2017 ...

Auch mein rundes Jubiläum in der Römerszene habe ich fast verschwitzt. In den zwei Jahrzehnten hat sich doch allerhand getan. Dennoch möchte ich diese Gelegenheit für einen (sentimentalen?) Rückblick ungenutzt verstreichen lassen und ihn einfach auf das Jahr 2021 verschieben. Anders als vielleicht im letzten Jahr zum gleichen Zeitpunkt, ist heute mein Blick eher in die Zukunft gerichtet: Ich bin gespannt, was in den nächsten Jahren noch alles in bzw. aus diesem Kreise heraus passieren wird - und was sich (nicht nur bei mir!) neben den Kooperationen mit diversen Museen und Universitäten, den Glasofenprojekten und Ausstellungen, der Internationalen Reenactmentmesse IRM, dem Vicus-Literaturarchiv und der inzwischen stattlichen Sammlung an römischen Replikaten noch alles ergeben und entwickeln wird.

Ich glaube, es schlummert bei uns noch so einiges an Potenzial, das bislang ungenutzt oder sogar unentdeckt ist. Statt das Wehklagen über die abnehmende Qualität von Römerveranstaltung anzustimmen, möchte ich lieber die Anregung in den Raum stellen, die Augen für andere Wege der Vermittlung offenzuhalten. Wie gesagt, im Gegensatz zu den römischen Militärdarstellern sind wir auch nach (wie in meinem Fall) 20 "Dienst"-Jahren noch längst nicht im Römer-Rentenalter.

Abschließend wünsche ich Euch allen frohe Festtage und alles Gute für das Jahr 2017!

Bleibt gesund ... und ich hoffe auf ein baldiges Wiedersehen ...

Euer Frank
alias QVINTVS VETINIVS VERVS.


Am 15.12.2016 von QVINTVS:
Neues von der IRM: Betrugsversuch mit mißbräuchlicher Nutzung des Namens der Internationalen Reenactmentmesse IRM

Heute gibt es ausnahmsweise mal eine unschöne Nachricht von der IRM, die wir auch hier im Blog weiter verbreiten möchten:

Liebe Aussteller der letzten Internationalen Reenactmentmessen,

hier kommt von unserer Seite eine wichtige Warnung:

Einige unserer Aussteller haben in den letzten Tagen postalisch ein Schreiben mit einem Formularbogen und einer Aufforderung bekommen, ihre Angaben im Verzeichnis zu korrigieren.

Dieses Schreiben STAMMT NICHT von uns, sondern von der Firma International Fairs Directory bzw. MULPOR INTERNATIONAL in Uruguay. Die Firma verwendet unseren Namen Internationale Reenactmentmesse IRM OHNE UNSER EINVERSTÄNDNIS und HANDELT NICHT IN UNSEREM AUFTRAG!

BITTE REAGIERT NICHT AUF DIESES SCHREIBEN!

BITTE SCHICKT DIESES FORMULAR NICHT AB!!

Es handelt sich um eine Vertragsfalle, wobei Ihr durch Rücksendung dieses Formulares mit dieser Firma einen kostenpflichtigen Werbevertrag eingeht.

Von unserer Seite als Veranstalter/Organisatoren der Internationalen Reenactmentmesse IRM erfolgt alle Korrespondenz per eMail über die bekannten Adressen. Auch jegliche Änderungswünsche an den Aussteller-Einträgen! Wir versenden KEINE Fragebögen o.ä. per Post!

Die Bewerbung für die IRM2017 läuft auch wieder wie gewohnt über die ab dem 10. Januar 2017 auf der IRM-Webseite (www.reenactmentmesse.de) freigeschalteten Formulare.

Wir enstschuldigen uns für diese (nicht von uns verschuldeten) Unannehmlichkeiten und hoffen, dass Euch diese Warnung früh genug erreicht.

Mit besten Grüßen,
Eure IRM-Orga.

Wir halten Euch hier im Blog auf dem Laufenden ...

 


Am 11.12.2016 von QVINTVS:
Neues bei www.romanglassmakers.de: Noch ein Paar neue Glasgefäße aus den experimentalarchäologischen Glasofenprojekten im Webshop!

Heute sind für dieses Jahr die letzten noch zum Verkauf stehenden Glasgefäße, die am brandneuen holzbefeuerten Experimentalofen im Archäologiepark Römische Villa Borg entstanden sind (www.glasofenexperiment.de), in den Webshop www.romanglassmakers.de aufgenommen worden. Genau rechtzeitig vor Weihnachten ...

Es sind alles Einzelstücke, also bei Interesse schnell zugreifen!!

Diese Gefäße wurden während des Saturnalien-Winterfests im Archäologiepark Römische Villa Borg am letzten Wochenende gefertigt.

 

Diese Gefäße wurden NICHT von den
ROMAN GLASSMAKERS Mark Taylor und David Hill
gefertigt, sondern von einem einem noch
unbekannten "jungen" Künstler ...

 


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