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Frank Wiesenberg

Archivseite Januar 2021
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Willkommen beim
Römer-Blog des
RÖMISCHEN VICUS

Der Römer-Blog ist ein Teil des Projekts

www.roemischer-vicus.de

Neben dem kleinen "Blick hinter die Kulissen" sammeln sich im Römerblog einige interessante und auch ein paar kuriose oder lustige Notizen zu den Themen Römer, römisches Reenactment, Living History, Archäotechnik und experimentelle Archäologie an.

Das Römer-Jahr 2021 steht nun in den Startlöchern. Hoffentlich wird es nicht wieder durch die Corona-Präventionsmaßnahmen komplett "ausgebremst". Im Rahmen der Möglichkeiten werden wir hier aber trotzdem einige kleinere Aktionen vorstellen.
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Am 10.01.2021 von QVINTVS:
Das Literaturarchiv des Römischen Vicus: Über 4.200 Artikel sind jetzt erfasst

An diesem Wochenende habe ich mich primär der Erfassung der Titel der Reihe "Forschungen in Augst" sowie einiger Sammelbände gewidmet. Auch einige PDFs, die schon länger irgendwo auf meinem Arbeitsrechner "herumirrten" sind nun verschlagwortet ins Archiv aufgenomen worden: Inzwischen ist die Anzahl der thematisch erfassten Artikel im Literaturarchiv des Römischen Vicus auf über 4.200 angewachsen..

 

Die Schwerpunkte dieser Artikel-Liste sind:

- vorrömisches und römisches Glas
- antike Metallurgie
- römische Archäologie im Rheinland
- römische Archäologie des Saarlandes
- Experimentelle Archäologie

Die Artikel-Liste ist auf den Webseiten vom Römischen Vicus und glasrepliken.de herunterladbar.



Am 4.01.2021 von QVINTVS:
Nachschlag - und Infos gesucht: Schul-Lehrkarte Leben am Limes

Heute ist eine weitere Tafelkarte angekommen, die ich Euch - quasi als Fortsetzung des gestrigen RömerBlog-Eintrags - nicht vorenthalten möchte.

Das Bild "Friedliches Leben am römischen Grenzwall", Bild 2 der Tellus Geschichtsbilder Serie II aus dem Tellus Verlag Essen (Druck: Industriedruck AG, Essen), darf in dieser Kollektion einfach nicht fehlen. Es passt ja auch ganz prima zu meinem aktuellen Betätigungsfeld, der RömerWelt am caput limitis, also dem Limes-Informationszentrum von Rheinland-Pfalz am Beginn des Obergermansich-Raetischen Limes in Rheinbrohl am Rhein.

Auch hier ist natürlich nicht der heutige Forschungsstand abgebildet. Ich suche gerade weitere Informationen über diese Lehrmittelserie. Hier eine Momentaufnahme meiner bisherigen Nachforschungen und Überlegungen::

Die Industriedruck AG in Essen ging 1934 aus dem Verlag Fredebeul und Koenen hervor und ist immer noch am Markt aktiv. In den Jahren 1964 und 1972 gab es gravierende Umstrukturierungen im Druckbetrieb [Quelle].

Vergleichbare Tellus Geschichtsbilder (allerdings Serie I) wurden möglicherweise in drei Auflagen (1956, 1963 und 1972) gefertigt [Quelle]. Die Bildbeschreibung in der rechten unteren Ecke ist in Fraktur ausgeführt. Für einen Druck aus dem Jahre 1972 wäre das meines Erachtens ziemlich altmodisch. Ich vermute, dass diese Bilder nicht im Offsetdruck-, sondern im Siebdruckverfahren hergestellt worden sind. Die sichtbare Auflösung und die wahrscheinlich nicht allzu große Stückzahl legen dies nahe. Ich gehe dann davon aus, dass - falls es überhaupt mehrere Auflagen gegeben hat - die Siebe unverändert blieben. Einerseits könnte das bedeuten, dass die in Fraktur gesetzte Erläuterung unverändert in allen Auflagen beibehalten wurde. Andererseits wäre es beim Siebdruck technisch auch kein Problem gewesen, diesen Bereich beim Druck zunächst abzudecken - um eine aktualisierte Beschreibung nachträglich hinzuzufügen.

Die Firma Tellus Verlag Stahlhacke Gmbh scheint Anfang 1976 gegründet worden zu sein. Vermutlich hieß der Vorgänger nur Tellus Verlag (Rechtsform GmbH?). Die Löschung der Tellus Verlag Stahlhacke GmbH erfolgte wohl 1979 [Quelle]. Antiquarisch sind auch nur Titel dieses Verlages mit einem Auflage- / Druckdatum bis Ende der 70er Jahre erhältlich.

Ungeachtet des genauen Auflagedatums mag ich aber die Jahreszahl 1956 für den abgebildeten Forschungsstand stehen lassen.

Für weitere Informationen zu den Tellus Geschichtsbildern wäre ich sehr dankbar!


Am 3.01.2021 von QVINTVS:
Die Evolution der Rekonstruktion: historische Lebensbilder in Schul-Lehrkarten

Wie ich in der facebook-Diskussion zum RömerBlog-Beitrag vom 29. Dezember 2020 (Analoger Hintergrund für virtuelle Meetings) habe durchscheinen lassen waren ein paar höchst dekorative Schul-Lehrkarten auf dem Versandweg zu mir. Hier folgt also ihre Vorstellung. Schon aufgrund der kleineren Abmessungen war zu davon auszugehen, dass diese Karten weniger dazu geeignet wären, als Hintergrund für virtuelle Meetings zu dienen, als die beiden vorher angesprochenen Landkarten.

Aber inhaltlich finde ich sie gerade heutzutage sehr interessant, da sie stellvertretend für eine Momentaufnahme des Forschungsstandes und der visuellen Vermittlung von geschichtlichen Themen in der Schule stehen. Beides sind Themen, dich mich innerhalb der letzten fast 25 Jahre, in denen ich mich mit der Geschichtsvermittlung beschäftigt habe, nie ganz losgelassen haben.

Die grundsätzlichen Überlegungen, sie sich unter der Überschrift "Evolution der Rekonstruktion" in dieser Zeit angesammelt haben, reichen von den Methoden und Medien der Geschichtsvermittlung, die schon aufgrund des technischen Fortschritts einem ständigen Wandel unterworfen sind, aber auch stets immer dem Zeitgeist folgen, bis zu den Inhalten dieser Vermittlung. Auch hier schlagen sich natürlich der jeweilige Zeitgeist und auch der Forschungsstand nieder.

Die obere Karte ist betitelt mit "Im Römischen Reich zur Zeit des Augustus", leider ohne Jahresangabe ihrer Herstellung. Von der Machart her würde ich sie in die späten 50er bis vielleicht Mitte der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts einordnen. Die gewisse "Bruchstein-Romantik" des offenliegenden Mauerwerks der Gebäude, ohne Verputz und Fugenstrich, lassen mich neben vielen anderen Details daran denken. Irgendwie erinnert mich diese Lehrtafel an ein "Wimmelbild".

Die untere Karte nennt sich "Nordisches Thing" und ist mit 1932 signiert. Die abgebildeten Helme, Lanzenspitzen, Schwertscheiden, Schilde und der "Thron" zeugen auf jeden Fall von viel Fantasie auf Seite des Zeichners. Der Gesamteindruck wird aber auf jeden Fall von den knielangen "Butzenscheiben-Kettenhemden" gekrönt.

Leider können diese Karten nicht erzählen, mit welchen Begleittexten im Unterricht eingesetzt wurden und welche Diskussionen sich an ihnen entbrannten (falls überhaupt...). Insbesondere bei der unteren Karte möchte ich das wahrscheinlich auch gar nicht wissen.

Trotzdem finde ich, dass auch solche Lehrmittel für die Nachwelt erhalten werden sollten. In einen passenden Ausstellungsrahmen wären es meiner Meinung nach höchst interessante Exponate.

Vielleicht findet sich ja bei Gelegenheit noch die eine oder andere Wandkarte, die eine solche Ausstellung ergänzen könnte. Ich bin für Angebote offen.


Am 3.01.2021 von QVINTVS:
RömerWelt-Wein

Trotz Corona-Einschränkungen konnten im letzten Jahr ein paar neue Themen in der RömerWelt neu angestoßen werden. Eins davon: Wein.

Die Rebstöcke an der Südseite des Ausstellungsgebäudes hatten sich in der letzten Zeit recht ordentlich entwickelt. Da traf es sich gut, dass dieses Museum seit Februar 2020 mit Herrn Zimmermann einen neuen, sehr engagierten Hausmeister hat - der zum Glück familiär in Sachen Wein "vorbelastet" ist. Die Stabilisierung der niedrigen Rankhilfen aus Holz und die fachmännisch ausgeführte Laubpflege quittierten die Reben mit einer stattlichen Fruchtmenge sehr schmackhafter Weintrauben.

Am letzten Septembertag traf dann die ganze Familie Zimmermann zur Weinlese in der RömerWelt ein. Der Ernte-Ertrag nach Pressen vor Ort: knapp 35 Liter - ein für die geringe Fläche und die kleinen Trauben ein guter Wert. Auch die Süße der Trauben hat überrascht (den genauen Wert °Oechsle muss ich noch nachreichen ... den habe ich irgendwo notiert ... und finde den Zettel natürlich mal wieder nicht) und lag in dem Bereich, dass auf eine Zuckerzugabe verzichtet werden konnte. Auch ohne Hefezusatz stellte sich schnell eine Naturgärung ein.

EDIT: Zettel gefunden; hier sind die gesuchten Daten von der RömerWelt-Weinlese am 30. September 2020: 82 °Oechsle, Säure 6, Menge ca. 35 l.

Das war meinen Informationen nach das erste Mal, dass es in der RömerWelt eine richtige Weinlese gab. Und das, obwohl die RömerWelt ja in einer guten Weingegend liegt! Das soll nicht das letzte Mal gewesen sein.

Noch sind wir hier in der Anfangsphase. So sind weder Presse, noch Gär- und Keltergefäße Rekonstruktionen von Fundstücken oder Abbildungen aus römischen Weinbaukontexten. Sollte sich das Thema etablieren, dann wird hier sicherlich noch Arbeit invenstiert. Ein wenig träume ich ja noch vom "Fußgetretenen", den die Winzergenossenschaft Ungstein in der römischen Kelteranlage der Villa rustica Weilberg in Bad Dürkheim-Ungstein angesetzt hatte (ganz lieben Gruß an Fritz Schumann an dieser Stelle!). Zum jetztigen Zeitpunkt bin ich aber schon sehr froh, dass der Anfang gemacht ist und der noch junge Wein sehr vielversprechend zu sein scheint. An dieser Stelle vielen Dank an die Familie Zimmermann für die fachliche Unterstützung!

Nach Abschluss der Gärung und Abziehen aus dem Gärballon ruht der frische Wein seit ein paar Wochen in zwei großen Glasflaschen und wartet auf seine Abfüllung. Es heißt nun: Geduld haben. Die Verkostung der "Umfüllverluste" war bereits sehr vielversprechend! Ich mache mir schon einmal ein paar Gedanken bezüglich passender Weinflaschen.

Neben dem RömerWelt-Wein selber reift nun die Idee, dem Thema Wein in der RömerWelt in diesem Jahr etwas mehr Platz einzuräumen - schließlich ist die Gegend ja heute noch vom Weinbau geprägt (und bringt gute Weine hervor!). Und wem haben wir das zu verdanken? Natürlich, den Römern.

Das Jahresprogramm 2021 der RömerWelt könnte also auch in dieser Beziehung recht spannend werden ...

 


Am 2.01.2021 von QVINTVS:
"Moderne" Ofentechnik für Werkstatt und Projekte

Bislang standen mir zum kontrollierten Abkühlen von frisch gefertigten Glasobjekten zwei größere elektrische Töpferöfen zur Verfügung. Ihre Maximaltemperatur von jeweils 1.200 °C reichen gut zum Brennen von Keramik - aber eben auch, um Glasgefäße zum Abbau innerer Spannungen zeitweilig auf 450-500 °C verharren zu lassen. Der größere Toploader-Ofen mit ca. 60 Liter Gefäßraum lässt sich zwar prima digital programmieren, ist aber etwas "unhandlich" bei Transport und Aufstellung. Wenn mir bei einem Glasofenprojekt mal kein Kühlofen zur Verfügung stand, hat insbesondere der größere dieser Töpferöfen gute Dienste geleistet. So etwa beim Glasofenprojekt im Archäologiepark Römische Villa Borg oder auch beim römischen Glasofenprojekt in Rheinbach. Mit 16A Stromaufnahme bringt er aber so manche 230V-Elektroinstallation an ihre Grenze. Momentan steht er der RömerWelt zum Brennen ihrer Öllampen zur Verfügung.

Der kleinere Töpferofen ist ein Neuzugang des letzten Jahres (älteres Baujahr, Danke an Familie Strasdas!) und will bei Gelegenheit noch ausprobiert werden. Das muss ich bei Gelegenheit mal dieses Jahr in Angriff nehmen. Wegen seiner analogen Steuerung ist er aber nicht unbedingt meine erste Wahl für Projekte - aber eine paratstehende Reserve beruhigt ja ungemein.

Was mir bislang fehlte, war etwas zum kontrollierten Abkühlen von kleineren Glasobjekten, zum Beispiel von Glasperlen. Experimente mit Asche und anderen "authentisch-römischen" Medien verliefen bis dato nicht überzeugend. Natürlich nutze ich auch Vermiculit. Entweder in (von mir) handgetöpferten Näpfen oder - wenn ich etwas sicherer gehen möchte - im Kochtopf auf einer elektischen Kochplatte zum Vorheizen. Das funktioniert eigentlich sehr zuverlässig und liefert gute Resultate.

Aber ein Ofen zum genau regulierbaren Vorheizen (oder eben auch Abkühlen) von kleineren Glasobjekten wäre ja nicht schlecht. Einsetzbar sowohl bei den Perlenöfen oder auch mal neben einem kleineren Glas-Schmelz und Arbeitsofen bei der Herstellung von Glasgefäßen. Und dann bitte mit 230V aus der "normalen" Steckdose und auf jeden Fall weniger als 3500W Leistungsaufnahme, also maximal 15A. Dann sollten auch die Stromkabel nicht stets zur eigenen Wärmequelle in der Werkstatt werden ...

Im Laufe des Jahres 2020 habe ich dann nach ein wenig Suchen durch eine Überschneidung einer eBay-Auktion und eines Kleinanzeigen-Kaufs innerhalb einer Woche glatt zwei elektrische Muffelöfen erstanden.

Ofen Nr. 1: Heraeus MP170 (die silberfarbene "Tonne"), der soll mit 14A Stromaufnahme 1.000 °C erreichen, hat also um 3.200W Leistung. Das liegt noch so einigermaßen im angepeilten Rahmen. Dieses Monster sah auf den Fotos doch deutlich zierlicher aus, als er sich dann bei der Abholung präsentierte. Das Ding ist einfach groß und sauschwer! Ohne stabile Sackkarre keine Chance auf Transport. Dieses Ofenmodell scheint seit den 1930er Jahren mindestens ein halbes Jahrhundert fast unverändert hergestellt worden zu sein. Mein Neuerwerb stammt aus den 1960er Jahren und war offensichtlich jahrzehntelang essentieller Bestandteil einer Schmuckwerkstatt in Frechen. Den ersten Funktionstest bestand er zwar, aber nach dem Transport ins Lager erfolgte eine genauere Inspektion. Nach Reinigung und Tausch von zwei defekten Kabeln (die Isolierung war bröselig) funktioniert er dann auch wieder sicher. Auch der Quecksilber-Schalter zur Stromunterbrechung beim Öffnen der Ofentüre funktionierte zum Glück einwandfrei. Die Ofenkammer ist zwar (zumindest für Glasgefäße) etwas niedrig, aber dafür recht lang. Als Härteofen zum Anlassen von Messerklingen o.ä. aber ideal. Und natürlich zur Schmuckherstellung, zum Emaillieren uvm. Das schöne Aufsteck-Rundthermometer war leider nicht mehr vorhanden, aber der Ofen bietet eine Einsteckmöglichkeit für einen meiner K-Thermosensoren. Die Temperatursteuerung über Drehpotentiometer wäre auch für die Zwecke des Temperns von Glas(perlen) ausreichend.
Fazit: schwer und sperrig, für den öfteren mobilen Einsatz nicht ideal, aber grundsätzlich einsetzbar.

Ofen Nr. 2: Uhlig U17 (der bronze-braune "Kasten") mit extermen Drehpotentiometer als Leistungssteuerung. Hier sollen ebenfalls 1.000 °C machbar sein, aber mit 700W (also nur etwas über 3A) bei deutlich kleineren Außen- und Innenabmessungen (außen 30cm x 28cm x 21cm; Brennkammer 14cm x 12cm x 8cm, macht etwa 1,3 Liter Volumen). Dieser Ofen ist vom Design her ein Kind der frühen 1980er, war aber offensichtlich noch nie benutzt worden! Dank der kompakten Abmessungen und des geringen Gewichts von etwa 10kg (ohne Regelung) war dieses Öfchen nun das Hauptopfer meiner diesjährigen Muffelofenversuche. Auch hier ermöglicht eine rückseitige Bohrung, einen K-Thermosensor in den Brennraum einzuführen. Da kein Schalter die beiden seitlichen Heizelemente beim Öffnen der frontseitigen Ofentüre abschaltet, kann der Ofen auch offen bzw. halboffen betrieben werden. Zum Einlegen von Glasperlen samt Perlendorn habe ich kurzum einen Schamottstein passend zugeschnitten und vorne quer in den Ofenraum gelegt. Im Probebetrieb während des Thementags Glasperlen in der RömerWelt lief der Ofen so einen Tag lang mit. Die Temperaturregelung auf 500 °C funktionierte trotz offener Ofentüre gut und alle Glasperlen haben überlebt - auch die größeren Glasperlen, denen ich in Vermiculit wenig Überlebenschancen eingeräumt hätte.
Fazit: Ideal für Glasperlen! Schön klein, kompakt, kein zu großer Stromfresser - was will man mehr? Ok, vielleicht eine schön stabile Transportbox aus Holz statt des provisorischen Pappkartons. Aber das sollte doch mal machbar sein.


Am 2.01.2021 von QVINTVS:
Glasrepliken aus dem holzbefeuerten Ofen von Mark Taylor & David Hill

Im letzten Jahr hat sich bei THE GLASSMAKERS Mark Taylor & David Hill (alias ROMAN GLASSMAKERS) im südenglischen Quarley viel getan. Mittlerweile steht auch dort eine kleine Glashütte mit einem holzbefeuerten Ofen Schmelz- und Arbeitsofen. Es ist genau der Ofen, den sie im Jahre 2019 beim Festival of Glass in Stourbridge für ihre Vorführungen genutzt haben. Nach ein paar Reparaturen und Modifikationen (die alle auf ihrer Webseite bestens illustriert sind) ist er jetzt unweit ihres modernen Glasstudios aufgestellt und einsatzbereit. Da bin ich jetzt selber ein wenig neidisch ... und ich wäre auch gerne im letzten Jahr das eine oder andere Mal zum Bau und Betrieb dieser neuen Glashütte vor Ort gewesen. Corona hat leider auch das verhindert.

Inzwischen sind die ersten Glasrepliken aus dem Betrieb dieses Ofens auf ihrer Webseite zu sehen - und Dank des Last-Minute-Brexit-Vertrages gibt es ja die Möglichkeit, die schönen Gefäße direkt bei Mark Taylor & David Hill in England zu bestellen. Mein Tipp: Ganz schnell zugreifen, denn es sind alles Einzelstücke!

Link zur Webshop-Galerie: www.theglassmakers.co.uk/woodfiredfurnacevessels.htm


Am 1.01.2021 von QVINTVS:
Neujahrsgrüße vom RömerBlog

Das Jahr 2020 haben wir nun geschafft. Trotz der erforderlichen Einschränkungen konnten wir doch einige kleinere Aktionen und Veranstaltungen durchführen, die ich gerne hier im RömerBlog vorgestellt habe. So wie es momentan aussieht kann es so auch in diesem Jahr voraussichtlich weitergehen ... zumindest planen wir mit dem Team der RömerWelt in Rheinbrohl entsprechend. Freut Euch schon auf ein par kleinere, aber sehr interessante Römer-Veranstaltungen in dem Erlebnismuseum und Limes-Informationszentrum am caput limitis! Ob wir auch Größeres machen können oder dürfen (besser: ob Größeres verantwortbar sein wird!) werden wir sehen. Ich werde so bald wie möglich hier berichten.

Es wird 2021 sicherlich wieder ein paar Neuigkeiten geben. Hoffentlich werden es gute Nachrichten zum UNESO-Welterbeantrag des Niedergermanischen Limes sein. Auch zum UNESCO-Welterbe Obergermanisch-Raetischer Limes wird es etwas Neues geben - soviel kann ich jetzt schon einmal "spoilern". Mehr folgt demnächst an dieser Stelle.

Ich hoffe sehr, dass das nun angebrochene Jahr auch die Möglichkeiten bieten wird, dass sich der Römische Vicus wieder weiter entwickelt. Die Zwangspause ist doch arg demotivierend ... selbst ein internes Treffen war ja 2020 nicht realisierbar.

Ob und wann ich endlich wieder "richtig" mit Glas arbeiten kann ist zum jetzigen Standpunkt noch nicht abzusehen. Immerhin sind einige Projekte für das Jahr 2021 bereits im Gespräch, aber es hängt direkt von den Infektionszahlen mit COVID-19 und den daraus folgenden Präventionsmaßnahmen ab, ob sich diese römischen Glasofenprojekte im erhofften Umfang realisieren lassen. Auch das wird zum richtigen Zeitpunkt hier im RömerBlog zu erfahren sein.

Deswegen: "... stay tuned ..." - und ein frohes neues Jahr Euch allen!

Euer Frank (alias QVINTVS).

PS: Das ist keine Fotomontage! So gesehen am 22. Dezember 2020.

 


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