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Update: 19. Oktober 2019
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Willkommen beim
Römer-Blog des
RÖMISCHEN VICUS

Der Römer-Blog ist ein Teil des Projekts

www.roemischer-vicus.de

Neben dem kleinen "Blick hinter die Kulissen" sammeln sich im Römerblog einige interessante und auch ein paar kuriose oder lustige Notizen zu den Themen Römer, römisches Reenactment, Living History, Archäotechnik und experimentelle Archäologie an.

Das Römer-Jahr 2019 läuft auf vollen Touren ...
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2015 --- Dezember - November - Oktober - September - August - Juli - Juni - Mai - April - März - Februar - Januar --- 2015

Am 19.10.2019 von QVINTVS:
Neues bei www.romanglassmakers.de: Neue Gläser aus eigener Fertigung im Webshop

Heute hatte ich endlich wieder etwas Zeit, um eine kleine Handvoll neuer selbst gefertigter Glasgefäße in den Webshop www.romanglassmakers.de aufzunehmen. Es handelt sich mehrheitlich um Unguentarien, Balsamarien bzw. Ölfläschchen verschiedener Größen. Jetzt sind endlich auch welche aus grünlichem, sogenannten naturfarbenem Glas dabei.

Die heute präsentierten Gläser wurden von mir größtenteils am kleinen holzbefeuerten römischen Glasofen GO-Borg-2 im Archäologiepark Römische Villa Borg gefertigt.

Es sind natürlich Einzelstücke, also bei Interesse schnell zugreifen!!

Sobald ich in den nächsten Tagen wieder etwas Zeit finde, werden noch weitere Gläser folgen.


Am 16.10.2019 von QVINTVS:
Terminhinweis: 5. November 2019, 18:00 - Vortrag "Der Betrieb rekonstruierter römischer Glashütten - die Forschungen der letzten 15 Jahre" an der Universität Trier

In "eigener Sache" möchte ich an dieser Stelle kurz auf einen Vortrag hinweisen, den ich am 5. November 2019 im Rahmen des vom Fachbereich III - Alte Geschichte bzw. Klassische Archäologie der Universität Trier ausgerichteten Kolloquiums "Probleme des römischen Westens" halten darf. Mit diesem Vortrag beginnt das diesjährige Kolloquium, dessen Vorträge wieder ein weites Spektrum aktueller Forschungen bietet:

Kolloquium "Probleme des römischen Westens"- Wintersemester 2019/2020

Alle Vorträge finden von 18 bis 20 Uhr im Raum B 22 statt

05.11.2019 Frank Wiesenberg (Köln): Der Betrieb rekonstruierter römischer Glashütten - die Forschungen der letzten 15 Jahre
03.12.2019 Dr. Karl-Uwe Mahler (Trier): Marmor in der Provinz Syria – die Skulpturen aus Byblos
17.12.2019 Dr. Sylvia Fünfschilling (Basel): Römisches Glas - kein Luxusgut, sondern wichtig für die Auswertung
07.01 2019 PD Dr. Charlotte Schreiter (Bonn): Die Grabung im Museum - Rekonstruktion und Modelle im Rheinischen Provinzialmuseum Bonn
21.01.2020 Jasmin Hettinger M.A. (Bremerhaven): Sturm, Starkregen und Schneeschmelze: Hydrologische Probleme des römischen Westens
04.02.2020 Florian Tanz M.A. (Trier): Die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung des römischen Trier - Ein Überblick

Diese Vortragsreihe der Universität Trier ist öffentlich.

Link zur Vortragsreihe: https://www.uni-trier.de/index.php?id=53992


Am 16.10.2019 von QVINTVS:
Neuerscheinung: Experimentelle Archäologie in Europa - Jahrbuch 2018

Anfang des Monats erschien - pünktlich zur Jahrestagung der EXAR - Europäische Vereinigung zur Förderung der Experimentellen Archäologie e.V. - die jährliche Vereins-Schrift "Experimentelle Archäologie in Europa - Jahrbuch 2018". Dieses direkt beim Verein erhältliche Sammelwerk ist dieses Jahr auf 328 Seiten angewachsen und bietet traditionell einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand der Experimentellen Archäologie im deutschsprachigen Raum. Von unserer Seite: definitiv eine Leseempfehlung!

Unter den Artikeln findet sich auch ein Beitrag, der sich den hier und auf den parallel unterhaltenen Webseiten www.glasofenexperiment.de und www.exarch.de vorgestellten Projekte rund um den Experimentalarchäologischen Werkbereich des Archäologieparks Römische Villa Borg widment, den wir hier (mit Erlaubnis der EXAR) gerne als PDF-Download vorstellen:

Bettina Birkenhagen/Frank Wiesenberg, Der experimentalarchäologische Werkstattbereich im Archäologiepark Römische Villa Borg. In: Gunter Schöbel (Hrsg.), Experimentelle Archäologie in Europa 18 - Jahrbuch 2019 (Unteruhldingen 2019) 245-256.

Link zum Download des Artikels "Der experimentalarchäologische Werkstattbereich im Archäologiepark Römische Villa Borg"

An dieser Stelle sei den EXAR-Mitgliedern und insbesondere dem EXAR-Vorstand für das große ehrenamtliche Engagement gedankt, ohne das diese Publikationnicht möglich wäre!

 


Am 4.10.2019 von QVINTVS:
Terminhinweis: 5. und 6. Oktober 2019 - erster Brand des römischen Töpferofens und Töpferofenfest in der Römeranlage Lahr

Gestern erfolgte ganz nach Plan das Trockenbrennen des römischen Töpferofens in der Römeranlage Lahr-Dinglingen. Am 29. Juni begann der Bau dieser (hoffentlich!) funktionsfähigen Rekonstruktion eines römischen Töpferofens mit Lochtenne und Mittelzunge, der unter der Leitung von Prof. Dr. Alexander Heising (Abteilung Provinzialrömische Archäologie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg), Bérénice Jayme (Stadtmuseum Lahr) und Frank Wiesenberg von Studierenden der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und Mitgliedern des Arbeitskreises "Gallo-Römisches Leben Lahr-Dinglingen" erbaut wurde. Nach gut zwei Monaten Bauzeit und fast einem Monat Trockenzeit stand nun das Trockenbrennen vor dem ersten richtigen Ofenbetrieb an. Nach dem Anzünden des Holzfeuers in der Schüröffnung gegen 12:00 Uhr hatte der Töpferofen allerdings nach zwei Stunden seine erste "Feuerprobe" als Pizza-Backofen zu bestehen. Eine Aufgabe, die er zur vollsten Zufriedenheit der kulinarisch zur Hochform aufgelaufenen Beteiligten (insbesondere des Arbeitskreises) bravourös bestand. Wenige Stunden später fiel ganz unspektakulär die Temperaturmarke von 800 °C im Brennraum, was das beste für den folgenden Ofenbetrieb vermuten lässt.

Morgen (Samstag, 5. Oktober 2019) findet dann die erste richtige Ofenfahrt statt, bei der die von den Projektteilnehmern selbst angefertigten und gut vorgetrockneten Tongefäße bei 900-1.000 °C im Ofen gebrannt werden sollen. Hierbei wird die hohe Ofentemperatur für alle Anwesenden nicht nur auf den zur wissenschaftlichen Auswertung des Projektes eingesetzten Digitalthermometer, sondern auch durch eine eindrucksvolle, aus dem Kaminloch schlagende Flamme ersichtlich sein. Bis etwa Mitternacht wird der Ofen kontinuierlich mit Holz geschürt, danach schließt sich die Abklingphase an. Wenn alles klappt, ist der Ofen Sonntagnachmittag (6. Oktober 2019) so weit abgekühlt, dass die frisch gebrannte Keramik entnommen werden kann.

Das Stadtmuseum Lahr und der Arbeitskreis "Gallo-Römisches Leben Lahr-Dinglingen" nehmen dieses einmalige Ereignis zum Anlaß, am Sonntag ein Töpferofenfest an der Römeranlage in Lahr (Mauerstr., ehemaliges Landesgartenschaugelände) zu feiern. Neben Schautafeln über das Ofenbauprojekt wird es ab 15:00 Uhr Führungen und Informationen geben.

Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher, die (genau wie wir...) dem ungemütlichen Herbstwetter trotzen und nach gut 1800 Jahren den ersten "römischen" Töpferofen in Lahr besuchen!

Informationen zum Fest: https://stadtmuseum.lahr.de/roemerhaus-mit-pflanzen-aus-der-antike.50972.htm


Der mutmaßlich aufwendigste Pizzaofen von Lahr.


Beim Trockenbrennen ist noch ein Blick in den Brennraum möglich, wo morgen die zu brennenden Tonwaren stehen werden. Die Flammen schlagen durch die Löcher der Tenne.

 


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