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Frank Wiesenberg

Update: 22. Juli 2024
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Willkommen beim
Römer-Blog des
RÖMISCHEN VICUS

Der Römer-Blog ist ein Teil des Projekts

www.roemischer-vicus.de

Neben dem kleinen "Blick hinter die Kulissen" sammeln sich im Römerblog einige interessante und auch ein paar kuriose oder lustige Notizen zu den Themen Römer, römisches Reenactment, Living History, Archäotechnik und experimentelle Archäologie an.

Das Römer-Jahr 2024 läuft auf vollen Touren! Wir werden auch in dieser Saison hier möglichst breit gefächert verschiedene Aktionen vorzustellen, deswegen ... schaut öfter mal wieder rein!
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Am 22.07.2024 von QVINTVS:
Terminhinweis: 28. Juli 2024 - Herstellung von römischem Fensterglas in der Römischen Glashütte

Wir brauchen noch mehr römisches Festerglas für die Rekonstruktion einer römischen Latrine! Da die Herstellung der Fenstergläser während des Glastages in der Römischen Glashütte in der RömerWelt am caput limitis auf Anhieb so gut geklappt hat werden wir das wiederholen (müssen). Wer dieses heiße Handwerk der Flachglasherstellung des ersten bis dritten Jahrhunderts noch nicht live gesehen hat, der hat am kommenden Sonntag (28.07.2024) eine neue Gelegenheit. Denn dann wird wieder der Glasofen angeheizt - exklusiv zur Fensterglasherstellung in römischer Tradition!

Am Samstag davor findet schon der 22. RömerStammtisch in der RömerWelt statt. So oder so ... wir sehen uns!


Am 17.07.2024 von QVINTVS:
Die ersten Mosaikglas-Schalen der Römischen Glashütte in der RömerWelt am caput limitis

Sie sind einfach zu schön geworden, die am letzten Wochenende in der Römischen Glashütte gefertigten Mosaikglas-Schälchen! Noch nicht aus "richtigem" römischen Glas und mit den korrekten Millefiori-Glas-Mustern - und auch noch nicht fertig überarbeitet (innen ausgeschliffen). Aber das kommt bestimmt noch.

Und da sie uns so gut gefallen sind sie total spontan in die "LIZ-Vitrine" der RömerWelt am caput limitis eingezogen. Dort soll demnächst zwar wieder ein anderer Fund vom Limes ausgestellt werden, aber bis dahin können die kleinen Mosaikglas-Pretiosen im Eingangsbereich der RömerWelt in Augenschein genommen werden.

Zur Herstellung dieser Schalen folgen noch Informationen und schöne, aussagekräftige Bilder ... natürlich hier im RömerBlog.



Am 15.07.2024 von QVINTVS:
Neues in der Römischen Glashütte: Die Auflösung ... Fensterglas und Mosaikschalen

Ich bin hier ja noch eine Auflösung schuldig! In den RömerBlog-Beiträgen vom 10. und 17. Juli hatte ich ja von einer Steinsäule, Ofenplatten und einem merkwürdigen Metallgerät für die Römische Glashütte in der RömerWelt am caput limitis berichtet. Wie bestimmt erraten war das der "Backschieber" und seine Auflage, mit dessen Hilfe Glasobjekte zum Erhitzen hineingehalten werden können.

Am letzten Wochenende war ja der Sonntag (14.07.2024) als Glastag in der Römischen Glashütte angekündigt. Recht spontan haben wir am Samstag noch einen "Übungstag" eingeschoben. An beiden Tagen wurde natürlich auch frei an der Glasmacherpfeife geblasen, aber erstmals in Rheinbrohl sollten auch römisches Fensterglas und Mosaikglas-Schalen hergestellt werden.

Und das ist dabei herausgekommen:


Die Produktion des Samstags ...

 


... die Produktion des Sonntags ...

 

An beiden Tagen konnten jeweils zwei quadratische Fenstergläser und eine Mosaikschale mit dem neuen "Backschieber" (in Fachkreisen Pastorella genannt) hergestellt werden - eine extrem schweißtreibende Arbeit! Aber in Hinblick auf die noch zu rekonstruierende Latrine der RömerWelt eine lohnende Arbeit, denn die Latrine soll richtige römische Fenster bekommen. Mit den vier Fenstergläsern liegt nun das Material für das erste Segmentfenster mit vier Feldern bereit. Mehr dazu natürlich beizeiten hier im RömerBlog.

Aus Zeitgründen muss hier ein Exkurs zur Herstellungstechnik (noch) unterbleiben. Das möchte ich auf einen späteren Zeitpunkt verschieben, wenn alle Bilder gesichtet sind. Vorab nur so viel: Es ist natürlich kein "gegossenes" Fensterglas - und auch kein "getöpfertes" Mosaikglas. Diesen beide Bezeichnungen kann man getrost aus dem Wortschatz streichen ...

 

Mehr zum römischen Fensterglas hatte ich bereits hier zusammengetragen: http://www.glasrepliken.de/p_artikel_fensterglas.htm

 

Weitere Informationen rund um die Römische Glashütte gibt es auf der Webseite http://www.roemischeglashuette.de


... und hier die gesamte "Exoten-Produktion" des Wochenendes.

Am 11.07.2024 von QVINTVS:
Neue Mosaikglas-Gesichtsperle in der RömerWelt am caput limitis

Es ist schon eine Welte her, es müsste bei der letzten Internationalen Reenactmentmesse IRM2024 gewesen sein, dass von Sabine und Ralf Menn (Entwerkstatt) eine traumhaft schöne Replik einer frühmittelalterlichen Gesichtsperle aus Mosaikglas überreicht bekommen hatte. An dieser Stelle noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön!

Schon damals im April war klar: Die muss ihren Platz in der Perlenvitrine der RömerWelt am caput limitis bekommen! Leider hat es etwas gedauert - aber heute kann ich endlich Vollzug melden:

Rechtzeitig zum Glastag am kommenden Sonntag (14. Juli 2024) ist die Glasperle in die Drehvitrine der RömerWelt eingezogen.

Diese Perle ist die Replik eines im Urnengräberfeld von Schuby gefundenen Originals, das vermutlich aus der 2. Hälfte des 5. Jahrhunderts n. Chr. stammt. Sie besteht aus 24 miteinander verschmolzenen Mosaikfeldern, von denen zwei ein Gesicht zeigen. Deswegen: Mosaikglas-Gesichtsperle..

 

 

Wer Interesse an solchen Stücken hat sollte mal bei www.entwerkstatt.de vorbeischauen ...

Informationen zum Glastag am 14.07.2024 gibt es im Römer-Blog-Eintrag vom 30. Juni 2024.

 


Paul schaut fasziniert auf die neue Mosaikglas-Gesichtsperle.


Am 10.07.2024 von QVINTVS:
Neues in der Römischen Glashütte: Stahl und Ofenplatten ...

Meinen heutigen freien Tag habe ich genutzt, um etwas Spezialwerkzeug für die Römische Glashütte in der RömerWelt am caput limitis herzustellen. Schweißtrafo, kleiner und großer Winkelschleifer durften gute zwei Stunden lang schaffen. Das hat schon einmal ganz gut geklappt - ganz nach Plan.

Und wofür ist das jetzt?? Das verrate ich noch nicht. Es hat aber mit der Steinsäule zu tun, die ich gestern hier gezeigt habe.

Wenn dann wirklich alles wie geplant klappt, dann kann man das vielleicht schon am kommenden Samtagnachmittag, spätestens aber am Glastag am Sonntag, den 14.07.2024, in der Römischen Glashütte in der RömerWelt Rheinbrohl sehen ...

Informationen zum Glastag am 14.07.2024 gibt es im Römer-Blog-Eintrag vom 30. Juni 2024.

Weitere Informationen rund um die Römische Glashütte gibt es auf der Webseite http://www.roemischeglashuette.de

 


Am 10.07.2024 von QVINTVS:
Neues bei den LimesCicerones: Neue Ausbildungskurse im Winter 2024/2025 - Bewerbungsfrist endet am 15. Juli 2024

Noch sind ein paar Plätze frei - insbesondere beim Ausbildungskurs für den Obergermanisch-Raetischen Limes! Bei Interesse also ganz schnell die Bewerbung losschicken an die Deutsche Limeskommission, denn die Bewerbungsfrist endet schon am 15. Juli 2024.

 

 

 

"Sie möchten auch als Limes-Cicerona oder Limes-Cicerone am Limes führen?

Im Winter 2024/2025 werden neue Ausbildungskurse zum Niedergermanischen Limes und zum Obergermanisch-Raetischen Limes (sowie zum Donaulimes) angeboten.

Die Deutsche Limeskommission bietet zum kommenden Jahreswechsel insgesamt drei Ausbildungskurse zum/r „Limes-Cicerone/a der Deutschen Limeskommission“ an. Neben der Ausbildung am Obergermanisch-Raetischen Limes (ORL) werden erstmals auch Ausbildungskurse für den Niedergermanischen Limes (NGL) und den Donaulimes (westlicher Abschnitt) (DL) veranstaltet. Detaillierte Informationen sind den unten verlinkten Dateien entnehmbar.

Die Deutsche Limeskommission freut sich auf aussagekräftige Bewerbungen bis zum 15. Juli 2024 (bevorzugt in digitaler Form)."

- Unterlagen Ausschreibung Ausbildungskurs Niedergermanischer Limes (NGL)

- Unterlagen Ausschreibung Ausbildungskurs Obergermanisch-Raetischer Limes (ORL)

- Unterlagen Ausschreibung Ausbildungskurs Donaulimes (westlicher Abschnitt) (DL)

 

Quelle: Deutsche Limeskommission / http://cicerones.liz-rlp.de

Hier noch der Link zur Webseite der Limes-Cicerones von Rheinland-Pfalz: http://www.fuehrungen-am-limes.de


Am 10.07.2024 von QVINTVS:
Feigen in der RömerWelt am caput limitis

Passend zum Sommerwetter ist die erste Feige in der RömerWelt am caput limitis reif geworden - groß, saftig und süß, einfach lecker! Die nächsten folgen bald. Und von den Zitronen sind auch bereits die ersten verarbeitet worden.

Ja, auch das Mittelrheintal kann mediterran sein ... kein Wunder, dass die Römer bis hierhin kamen.


Am 9.07.2024 von QVINTVS:
Neues in der Römischen Glashütte: Eine "Steinsäule" für ...?

Wie gut, dass das Ständerwerk des Schutzdaches der Römischen Glashütte in der RömerWelt am caput limitis noch nicht verkleidet ist (das kommt natürlich noch ...), denn so haben wir eine prima Standfläche für eine "Säule" aus Kalksandsteinen.

Und wofür? Das verraten wir noch nicht. Wenn alles klappt, dann kann man das am Glastag am Sonntag, den 14.07.2024, in der Römischen Glashütte sehen ...

Informationen zum Glastag am 14.07.2024 gibt es im Römer-Blog-Eintrag vom 30. Juni 2024.

Weitere Informationen rund um die Römische Glashütte gibt es auf der Webseite http://www.roemischeglashuette.de


Am 9.07.2024 von QVINTVS:
DER LIMES 2023 Heft 2 liegt in der RömerWelt am caput limitis aus

Heute hat das brandneue 2. Heft des 17. Jahrganges (2023) des Mitteilungsblattes der Deutschen Limeskommission, DER LIMES, die RömerWelt am caput limitis in Rheinbrohl erreicht. Das Heft liegt im Limes-Informationszentrums-Bereich der RömerWelt zur kostenlosen Mitnahme bereit.

Die RömerWelt ist dienstags bis sonntags und feiertags von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet.

Die Themen im Heft:

450 Jahre Militärpräsenz: RIGOMAGUS / Remagen - der südlichste Kastellstandort des Niedergermanischen Limes
Limespioniere im Einsatz: Frühe Forschungen am Kastell Kleiner Feldberg
"Ein wahrer Limesfanatiker": Wilhelm Kohl - Pionier der Limesforschung
Erhalt eines einzigartigen römisches Kastells: Qasr Bshir
Der Grabstein des Marcellus als Exponat in Besancon (Frankreich): Auf Heimaturlaub
Neues zu entdecken - (nicht nur) für Schulklassen in Bayern: Das Projekt "Abenteuer Donaulimes"

 

Vielen Dank an die Deutsche Limes-Kommission und alle beteiligten Autorinnen und Autoren für die Erstellung und Produktion dieses interessanten Heftes! Wir hoffen sehr, dass es nicht das letzte sein wird ...!

 

Der Glastag am kommenden Sonntag (14. Juli 2024) ist eine gute Gelegenheit, der RömerWelt in Rheinbrohl wieder einen Besuch abzustatten und dabei gleich das aktuelle Heft DER LIMES mitzunehmen!

 

Noch ein kleiner Tipp: Ältere Ausgaben dieser Reihe können kostenfrei von der Webseite der Deutschen Limeskommision heruntergeladen werden.
Der Link: www.deutsche-limeskommission.de/index.php?id=177

 


Passend zum ersten Artikel blicken wir von der RömerWelt aus
nach Norden - in Richtung RIGOMAGUS.


Am 5.07.2024 von QVINTVS:
Epona mal 2

Ganz kurzfristig ergab sich heute die Gelegenheit, einen älteren Abguss eines Epona-Weihereliefs zu erstehen. Das Original hiervon wurde im Trierer Tempelbezirk Altbachtal gefunden und wird in des 2. Jahrhundert n. Chr. datiert. Die Darstellungen der seitlich auf dem Pferderücken sitzenden Gottheit stammen aus dem keltischen Raum. Gerade im gallo-römischen Bereich tritt sie häufig auf Weihesteinen auf. Diese Darstellung aus dem Altbachtal ist geradezu ideal. Die eigentlich keltische Göttin für Fruchtbarkeit und Pferde fand im Rahmen der Interpretatio Romana keine Entsprechung in der römischen Götterwelt, sondern wurde im provinzialrömischen Bereich als eigenständige Göttin insbesondere von Militärangehörigen verehrt.

Diese Kopie entstammt einer Serie, die für das Rheinische Landesmuseum Trier hergestellt wurde - wie auch dem mit Schreibmaschine erstellten Etikett zu entnehmen ist. Ich meine mich noch daran erinnern zu können, diese Stücke dort in den 1990er Jahren im Museumsshop gesehen zu haben. Das maschinengetippte Etikett würde das untermauern.

Aber Moment einmal! So ein Relief habe ich doch schon! Ja, das hängt bei mir seit dem Umzug an der Wand des Bibliotheks-/Arbeitszimmers. Zuvor hing das aber auch in meinem Zimmer in Aachen. Kaufdatum also allerspätestens 2011. Im direkten Vergleich der beiden Nachbildungen zeigen sich ein paar ganz feine Unterschiede. Das neuere (rechts im Bild) wirkt etwas "verwaschener", so als ob die Form schon abgenutzt wäre. Am deutlichsten fällt dies bei den Außenkanten bzw. Ecken auf. Aber auch die Details der reitenden Göttin selber sind Details undeutlicher. Bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass im älteren Stück (links) durch ockerfarbene Schattierung ein paar Akzente gesetzt wurde, die den plastischen Eindruck deutlich erhöhen. Wie so oft gefällt mir die ältere Variante etwas besser.

Eigentlich wäre das ja auch etwas für die RömerWelt am caput limitis in Rheinbrohl. Das Thema "Religion und Kult" ist ja bislang dort etwas unterrepräsentiert ...


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