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Frank Wiesenberg

Update: 16. Mai 2026
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Willkommen beim
Römer-Blog des
RÖMISCHEN VICUS

Der Römer-Blog ist ein Teil des Projekts

www.roemischer-vicus.de

Neben dem "Blick hinter die Kulissen" der RömerWelt am caput limitis sammeln sich im RömerBlog einige interessante und auch ein paar kuriose oder lustige Notizen zu den Themen Römer, römisches Reenactment, Living History, Archäotechnik und experimentelle Archäologie an.

Die Römer-Saison 2026 läuft jetzt. Soweit es die Zeit zulässt werden wir hier möglichst breit gefächert verschiedene Aktionen vorzustellen, deswegen ... schaut öfter mal wieder rein!
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Am 16.05.2026 von QVINTVS:
Neue alte RömerBlog-Einträge ... die Spätlese von 2018 Teil 1

Da mein Rücken noch immer eine kleine Pause einfordert ist nun etwas Zeit, länger liegende Aufgaben anzugehen. Da sind ja noch ein paar Lücken im RömerBlog, insbesondere in den Jahren 2015 und 2018. Das liegt nicht etwa daran, dass in diesen beiden Jahren nichts Berichtenswertes passiert wäre - eher im Gegenteil, denn da blieb auch durch Zeitmangel wohl etwas liegen.

Hier nun ein paar neue alte RömerBlog-Beiträge. Das ist aber erst einmal ein Zwischenstand. Die Einträge hier in dieser Liste sind in der Reihe ihrer Bearbeitung, nicht in chronologischer Reihenfolge.

04.11.2018

"Römisches Glas" bei den Glaskunsttagen in Sulzbach

30.12.2018

Letzter Öffnungstag des Römisch-Germanischen Museums Köln

11.11.2018

Glaspavillon Rheinbach zeigt römische Glasöfen
11.12.2018 Ein 500 kg Handstapler für die Lagerhalle
23.10.2018 Glaswerkzeuge der Firma HASAL
23.10.2018 Glasgefäße von "römischen Glasofenprojekt" des 1. Glassymposiums in Rheinbach bei der glasstec 2018
09.10.2018 Brand der Ofenteile für den großen römischen Glasofen in der Villa Borg

Das soll für heute erst einmal reichen. Weiteres folgt eventuell morgen. Es könnte sich also lohnen, hier ab und zu reinzuschauen.


Am 16.05.2026 von QVINTVS:
Rückblick: Überarbeitung der römischen Werkzeugkiste des Wachstafelmachers anno 2011

Vor auf den Tag genau 15 Jahren habe ich diese beiden Bilder hier im RömerBlog gepostet. Damals hatte das Dauerprojekt "römische Werkzeugkiste" des Wachstafelmachers QVINTVS VETINIVS VERVS seine die vierte (oder gar fünfte?) Evolutionsstufe erreicht. Das scheint nun die finale Stufe zu sein. Zumindest hat sich daran in den letzten Jahren nichts mehr getan.

Die beiden Bilder hätten auch am letzten Wochenende bei den RömerTagen in der RömerWelt am caput limitis entstanden sein können, denn da war ich endlich mal wieder als Wachstafelmacher unterwegs. Etwas hat sich allerdings getan: Bei den Werkzeugen sind einige tolle Replikate im Laufe der Zeit hinzugekommen! Und damit meine ich nicht nur die limacumovi, sondern insbesondere Hammer und Stechbeitel, die Martin Becker gefertigt hat.

 

PS: Nur das "Jan-Idol" mit der hellblauen "Putztuch-Tunika" zeige ich nicht mehr am Stand. Aber das ist eine gaaanz andere Geschichte. Wie auch die limacumovi ...

Siehe auch die Bilderserie des Wachstafelmachers Quintus Vetinius Verus im Römischen Vicus - die ist jetzt auch schon über 15 Jahre alt ...


Am 15.05.2026 von QVINTVS:
Literaturtipp: Neuerscheinung "The Frontier of the Roman Province of Raetia / Die Grenze der römischen Provinz Raetien"

Im Rahmen der Reihe Frontiers of the Roman Empire von Archaeopress ist gerade der Band "The Frontier of the Roman Province of Raetia / Die Grenze der römischen Provinz Raetien" erschienen. Auf knapp unter Hundert Seiten ist es dem Herausgeber David J. Breeze, zusammen mit Thomas Fischer, Veronika Fischer, Christof Flügel, Markus Gschwind, Martina Meyr und Bernd Steidl gelungen, alles Wissenswerte zum Limes in der damaligen Provinz Raetien zusammenzufassen.

Ein guter Teil des Heftes widmet sich dem Gesamtkonzept des UNESCO-Welterbes "Frontiers of the Roman Empire - Grenzen des Römischen Reiches". Neben vielen Hintergrundinformationen werden die Fundstätten entlang des Raetischen Limes (Welterbe Obergermanisch-Raetischer Limes) von Schwäbisch-Gmünd bis Eining an der Donau und dann weiter über Regensburg bis Passau (Welterbe Donaulimes) kurz angerissen. Das Heft ist kein tiefes Kompendium, sondern eine gute und fundierte Einleitung in die Thematik, genau wie die bereits in dieser Reihe erschienenen Hefte.

Für Limes-Interessierte ist das natürlich ein "Must-Have", sogar hier am Rhein!

Natürlich ist auch dieses Heft jetzt im Literaturarchiv des Römischen Vicus, in der nächsten Woche dann auch in der Bibliothek der RömerWelt am caput limitis zu finden, dem Limes-Infozentrum von Rheinland-Pfalz.

 


Am 15.05.2026 von QVINTVS:
Literaturtipp: "Glass, Glassbeads and Glassmakers in Northern India" von Jan Kock und Torben Sode (1995)

Es dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben, dass ich gelegentlich Glasperlen an holzbefeuerten Lehmöfen mache. Angefangen hat das 2014 im Archäologiepark Römische VillaBorg (siehe www.glasofenexperiment.de/p_po_borg_1.htm), wo ich meinen ersten Lehmofen zum Perlenwickeln baute. Dort folgten natürlich noch weitete, dann Projekte an der Staatlichen Glasfachschule Rheinbach, am Archäologischen Park Cambodunum, an der Römeranlage Lahr, in Calugareni Mures (Rumänien) und vielen weiteren Stellen - natürlich seit 2020 auch in der RömerWelt am caput limitis.

Aber ich kann beim besten Willen nicht für mich reklamieren, der erste gewesen zu sein, der auf die Idee gekommen ist, Glasperlen an holzbefeuerten Öfen zu machen. So habe ich im Laufe der Zeit erfahren, dass Dudley F. Giberson in den USA (A Glassblower's Companion. A Compilation of Studio Equipment Designs, Essays, and Glassmaking Ideas, 1998) und Thomas Risom in Dänemark (siehe Perlemageren fra Ribe. Historien, materialerne og teknikkerne, 2013) sich zu dieser Thematik schon schriftlich geäußert hatten.

Ebenfalls in diesem Kontext ist das 1995 erschienene Heft von Jan Kock und Torben Sode "Glass, Glassbeads and Glassmakers in Northern India" sehr interessant, denn darin wird die Herstellung von Glasperlen und Glasarmreifen in Indien vorgestellt. Die Öfen differieren zwar von Größe und Aufbau her deutlich von denen in den vorher angeführten Publikationen (und auch von meinen Perlenöfen), werden aber auch mit Holz, bzw. Reisig, befeuert. In Hinblick auf römische Vorführungen ist da der Blick auf den indischen "Arbeitsschutz" in einer Glas-Werkstatt erhellend: Sehr viel passiert dort barfuß oder in Sandalen. Diese ähneln meinen römischen "Sicherheitsschuhen" doch sehr ... den solae.

Dieses Heft wird heute noch der Literaturliste von www.glasrepliken.de hinzugefügt. Dort findet man eine ganze Menge an Literatur zum Thema Glas (und auch Glasperlen) ... nicht nur römerzeitlich. Natürlich auch die oben erwähnten Publikationen.

 


Am 14.05.2026 von QVINTVS:
Flohmarktfund zum Zweiten: "fast-römische" formgeblasene Glasgefäße

Bei dem kleinen Stadtteilflohmarkt auf dem Riehler Gürtel in Köln habe ich diesen beiden kleinen Glasgefäße mitnehmen müssen. Sie haben mich sehr an römische formgeblasene Gefäße erinnert, siehe die Repliken der ROMAN GLASSMAKERS Mark Taylor und David Hill, wie im Ausstellungskatalog "Zirkusbecher und Rippenschalen. Roman Glassmakers Mark Taylor & David Hill, Werkschau 1989-2012. Römische Gläser in der Villa Borg."* auf Seite 129 zu sehen. Interessant sind hier die beiden kobaltblauen Gefäße.

 

Natürlich sind die beiden grauen Glasgefäße aus China nicht genau gleich den römischen Repliken aus England (Taylor & Hill haben insbesondere bei den Glasofenprojekten in Borg und Velzeke eine Unzahl dieser kleinen Glasgefäße gefertigt, gelegentlich auch ohne Henkel). Aber neben der Größe von nur 8 cm sind die Formen recht ähnlich. Und die Herstellungstechnik ist gleich: Die Römer entwickelten das Formgeblasene Glas, wo zur Herstellung von Holhglas (in diesem Fall) zweiteilige Einblasformen verwendet wurden. Wieder eine Technik, die uns die Römer beschert haben ...!

PS: Um Mißverständnissen vorzubeugen ... NEIN, ich empfehle NICHT, diese China-Gläser als "römische Repliken" bei Museums-Veranstaltungen zu nutzen!
Da bitte doch lieber hier nachschauen: http://theglassmakers.co.uk/romanmouldvessels.htm

 

* Bettina Birkenhagen / Frank Wiesenberg, Zirkusbecher und Rippenschalen. Roman Glassmakers Mark Taylor & David Hill, Werkschau 1989-2012. Römische Gläser in der Villa Borg. Schriften des Archäologieparks Römische Villa Borg 5 = ARCHEOglas 1 (Merzig 2013).
Infos siehe http://www.glasrepliken.de/p_publikation_zirkusbecher_und_rippenschalen.htm


Am 14.05.2026 von QVINTVS:
Flohmarktfund / Literaturtipp: Ausstellungskatalog "Die Diocletiansthermen und das Museo Nazionale Romano" (1954/1970) und "Die römischen Thermen und das antike Badewesen" (1983)

Zur Entspannung der von den RömerTagen und ihrer Vorbereitung noch immer lädierten Rückenmuskulatur bin ich heute ein wenig spazierengegangen. Der Weg führte mich zu einem kleinen Stadtteilflohmarkt auf den Riehler Gürtel in Köln, da dieser für mich gut fußläufig erreichbar war. Trotz Schauerwetters war der Flohmarkt (keine Neuware erlaubt!) recht gut gefüllt - und es lagen neben viel Krimskrams, Klamotten und Nippes (den ich, ehrlich gesagt, größtenteils entsorgt hätte...) sogar ein paar Bücher aus. An diesen beiden konnte ich nicht vorbei gehen:

 

Der Zustand beider Bücher ist erstaunlich gut. Offensichtlich mussten die noch keine Regenschauer bei der recht lieblosen, offenen Präsentation in Bananenkisten über sich ergehen lassen.

Obwohl von 1983 ist das Buch von Erika Brödner über "Die römischen Thermen und das antike Badewesen" noch immer alsGrundlagenwerksehr lesenswert. Erstaunlich, dass sich darin auch ein Exkurs über Heizversuche auf der Saalburg findet. Antiquarisch ist dieses immer mal wieder für wenige Euros zu bekommen - ein absoluter Kauftipp!

Der prima bebilderte Ausstellungskatalog "Die Diocletiansthermen und das Museo Nazionale Romano" von Salvatore Aurigemma (Erstauflage 1954, hier in der dritten Auflage von 1970) hat mich heftigst mehr als 20 Jahre zurückversetzt, als ich dieses Museum das letzte Mal besucht habe. Natürlich musste ich dazu in mein Fotoarchiv abtauchen. Die Diokletiansthermen waren mein Lieblingsmuseum in Rom! Nicht nur, weil dieses Museum vom Hauptbahnhof wirklich einfach zu finden ist, sondern weil dort eine tolle Auswahl an Kleinfunden gezeigt wurde.

Damals hatte ich noch parallel mit Farbfilm (meist Fuji) und meiner ersten "ernstzunehmenden" Digitalkamera (Minolta Dimage Z2) fotografiert. Die Anzahl und auch die Qualität meiner Fotos hat mich doch erstaunt,vor allem, da die Entwicklung und die Abzüge der Filme ein nicht unerheblicher Kostenfaktor waren. Ok, heute geht das schon mit Smartphone und DSLR billiger und besser - vor allem mit Unschärfen hat man weniger Probleme als damals. In 2005 waren da bei mir meist Minolta XD-5 und Minolta X-700 mit diversen Manualfokus-Objektiven (100mm MC Macro Rokkor 1:3,5 oder 50mm MD Macro 1:3,5 - aber auch 50mm MC Rokkor 1:1,4 oder sehr gerne der "Bokeh-König", das 58mm MC Rokkor 1:1,2) im Einsatz. Aber das ist schon mehr als zwei Jahrzehnte her. Das war eine schöne, manuelle Zeit! In dem Kontext muss die fotografische Qualität der Abbildungen im Katalog hervorgehoben werden. Inhaltlich und auch von den Abbildungen gibt es auch hier eine unbedingte Kaufempfehlung, auch wenn es die Ausstellung so natürlich nicht mehr gibt.

Während der Ausstellungskatalog heute oder morgen noch in das Literaturarchiv des Römischen Vicus aufgenommen wird, werde ich das Buch über das die römischen Thermen und das antike Badewesen der Bibliothek in der nächsten Woche der RömerWelt am caput limitis spenden.


Am 2.05.2026 von QVINTVS:
Terminhinweis: 12. Mai 2026 um 19:00 Uhr - Vortrag "Gerippte Pracht - Zur Herstellungstechnik römischer Rippenschalen" im Kuppelsaal der Festung Ehrenbreitstein, Koblenz

Heute lädt die Gesellschaft für Archäologie an Mittelrhein und Mosel e.V. zu einem - wie ich meine - besonders spannenden Vortrag in den Kuppelsaal der Festung Ehrenbreitstein ein: Ab 19 Uhr darf ich dort Zur Herstellungstechnik der römischen Rippenschalen referieren.

Im Vortrag werden verschiedene Theorien zur Herstellung dieser charakteristischen Glasgefäße vorgestellt. Hier bietet es sich an, exemplarisch die "Beweisführung" bei der Erforschung antiker Handwerkstechniken zu diskutieren. Natürlich darf dann der Blick auf den aktuellen Forschungsstand nicht fehlen. Dabei wird auch der Blick in die Römische Glashütte in der RömerWelt am caput limitis in Rheinbrohl schweifen.

Ein paar Resultate der von Mark Taylor & David Hill maßgeblich beeinflussten Forschung können anschließend ganz genau in Augenschein genommen werden.

Der Eintritt zum Vortrag ist frei. Um diese Uhrzeit wird auch kein Eintritt zu der Festung mehr erhoben.

 

Das gesamte diesjährige Vortragsprogramm kann hier heruntergeladen werden als JPG: http://www.roemer-blog.de/downloads/downloads2026/Vortraege-Koblenz2026.jpg
  als PDF: http://www.roemer-blog.de/downloads/downloads2026/Vortraege-Koblenz2026.pdf

Am 5.05.2026 von QVINTVS:
Weitere Infos zu den RömerTagen "Römer am Limes – Handwerk, Heilkunst & Erlebnis" am 9. und 10. Mai 2026 in der RömerWelt am caput limitis Rheinbrohl

Für den 9. und 10. Mai 2026 ist das Saisonhighlight der RömerWelt am caput limitis geplant: Im gesamten Außenbereich des Museums werden viele Römerinnen und Römer zu sehen sein. Die diesjährigen Programmschwerpunkte liegen auf antikem Handwerk, der Heilkunst und dem Erlebnis.

Ergänzend zu dem Plakat der RömerTage können wir hier zwei weitere Poster veröffentlichen, die noch mehr Appetit auf dieses Römerfest in Rheinbrohl/Bad Hönningen machen.

Natürlich wird wieder in der Backstube wird duftend-frisches RömerBrot gebacken, während Steinmetz und Schmied in ihren Werkstätten ihr Handwerk zeigen. MARCUS VOLCANVS erläutert antikes Pressblech-Handwerk. In der Werkstatt von XAN-TST werden schöne römische Tongefäße auf der Töpferscheibe entstehen, während auch ein Ofen zur Glasperlenherstellung in Betrieb sein wird. Für den Fall der Fälle ist der römische Medicus LUCIUS FABIUS ANTHIUS vor Ort. Für Ordnung sorgt auf bewährte Art der Benefiziarier TERTINIUS SEVERUS. Der Verarbeitung von Leder widmen sich gleich mehrere Handwerker, von Schuhen über Gürtel bis zu Taschen wird da einiges zu sehen sein.

Drückt bitte die Daumen, dass das Wetter am Wochenende mitspielt ...

 

 

"RömerTage in Rheinbrohl - 9. & 10. Mai 2026 – Römer am Limes

Handwerk, Heilkunst & Erlebnis

Am zweiten Maiwochenende laden die diesjährigen RömerTage am 9. und 10. Mai Besucherinnen und Besucher ein, in die faszinierende Welt der Antike einzutauchen. Das Außengelände des Erlebnismuseums RömerWelt in Rheinbrohl wird dabei von 10:00 bis 17:00 Uhr zur Bühne für historische Darsteller, die römisches Handwerk und traditionelle Arbeitstechniken präsentieren.

Unter dem Motto „Römer am Limes – Handwerk, Heilkunst & Erlebnis“ fokussieren sich die historischen Darsteller auf Steinbearbeitung, Schmiedekunst oder filigrane Glasperlenherstellung. Ein Medicus erklärt die antike Heiltechnik und der Schuhmacher zeigt die Kunst der Lederbearbeitung. Bei Pressblecharbeiten, Keramik und der Herstellung von Wachstafeln können Besucher hautnah in die Geschichte eintauchen und teilweise auch selbst Hand anlegen. So bieten sich spannende Einblicke in den Alltag der Römer.

Ein abwechslungsreiches Mitmachprogramm sorgt für eine familiäre Atmosphäre im Gelände des Museums. Beim Bogenschießen können Besucher ihr Geschick unter Beweis stellen oder bei einer kreativen Aktion eine eigene kleine Tonfigur anfertigen. Im historischen Backhaus lodern die Öfen, in denen frisch gebackenes Brot entsteht – ein Genuss, der nicht nur vor Ort probiert, sondern auch (solange der Vorrat reicht) mit nach Hause genommen werden kann.

Ergänzt wird das Programm durch familienfreundliche Führungen die um 11:30 Uhr und um 14:30 Uhr angeboten werden. Kulinarische Stände laden zum Verweilen ein. Die RömerTage bieten damit beste Voraussetzungen für einen erlebnisreichen Tagesausflug am Beginn des Limes und sind auch als Ziel für den Muttertag eine gute Wahl. "

Quelle: Newsletter der RömerWelt

Das Plakat der RömerTage 2026 kann hier heruntergeladen werden als JPG: http://roemer-blog.de/downloads/downloads2026/RoemerWelt/RW-Plakat-RoemerTage2026.jpg
  als PDF: http://roemer-blog.de/downloads/downloads2026/RoemerWelt/RW-Plakat-RoemerTage2026.pdf
... das darf gerne verteilt und weitergeleitet werden!  

Am 4.05.2026 von QVINTVS:
Ein Stand zieht um ... Vorbereitungen für die RömerTage in der RömerWelt

Heute habe ich den "Römerstand" der RömerWelt am caput limitis im Lager im Westerwald abgeholt und "nach Hause" gebracht. Bis vor kurzem fehlte es der RömerWelt ja an geeignetem Lagerplatz für den Stand, insbesondere die beiden sperrigen Holzrahmen waren da sehr hinderlich. Mit dem jetzt fertiggestellten Anbau hat sich dieses Problem aber endlich erledigt, sodass ich endlich wieder etwas mehr Platz in meiner Halle habe.

 

 

Der kleine Autotrailer war größenmäßig ideal für den Transport. Erstaunlicherweise hat sogar das Wetter mitgespielt, sodass die ganze Aktion trocken ablief. Die Wolken hatten zwar eine spektakuläre Drohkulisse aufgebaut, hielten aber sogar dicht, bis der Trailer wieder zurück in der Halle war.

Diese Logistik-Aktion war sozusagen der Startschuss für den Aufbau für die RömerTage am kommenden Wochenende.

Mehr folgt in den nächsten Tagen ...


Am 3.05.2026 von QVINTVS:
Neues bei www.glasrepliken.de: Einhenkelkrug der ROMAN GLASSMAKERS Mark Taylor & David Hill

Manchmal lohnt sich der Blick übers Wasser. So konnte ich kürzlich einen traumhaft schönen, 14 cm hohen Einhenkelkrug in England erwerben, der am Samstag endlich bei mir ankam. Dieses aus mangan-violettem Glas mit opakweißem Vogelfeder-Dekor gefertigte Glasgefäß ist bereits 1995 von Mark Taylor gefertigt worden, also auch schon über dreißig Jahre alt. Das war ungefähr die Zeit, als ich Mark Taylor & David Hill kennen und schätzen lernte. Damals stellten sie als ROMAN GLASSMAKERS gerade ihre neue Kollektion von farbenfrohen, formgeblasenen Zirkus- und Gladiatorenbechern vor. Diese ergänzten das schon interessante Spektrum an frei geblasenen Bechern, Krügen und Kannen sowie formgeblasenen Vierkantkrügen. An ihre kerngeformten Gläser, die Mosaik- und Rippenschalen und ihre Kollektionen von viktorianischem und georgianischem Glas war damals noch nicht zu denken.

Es ist eigentlich wieder an der Zeit, eine Sonderausstellung mit Werken von Mark Taylor & David Hill zu machen ... die letzte gab es 2013 in der Römischen Villa Borg, mit Wiederholung 2014 im Glasmuseum Rheinbach. Das ist ja auch schon über zehn Jahre her.

PS: Ich müsste noch einen (Über-)Bestand an Katalogen dieser Sonderausstellung haben ...


Am 3.05.2026 von QVINTVS:
Rückblick ... was gab es vor 15 Jahren? Lederwerkzeuge, verschiedene Hammertypen ... und mein römischer Hammer

Seit über 15 gibt es nun schon den RömerBlog als Teil des Projekts Römischer Vicus, da darf zwischendurch mal der Blick in den Rückspiegel fallen. Vor fast genau 15 Jahren hatte FLAVIUS, alias Martin Becker, als römischer Schmied einige tolle Werkzeuge im RömerBlog vorgestellt, siehe HIER.

Zum Glück konnte ich als Wachstafelmacher QVIBTVS VETINIVS VERVS Martin damals ein paar dieser Werkzeuge abkaufen. Bei dem Ledermesser gelang mir das ziemlich schnell, beim Hammer aus der Saalburg (rechts unten) bin ich auf deutlich höheren Widerstand gestoßen. Ausschlaggebend war wohl letztendlich, dass mir dieser Hammer wie angegossen in der Hand lag, während er Martin wohl eine Spur zu leicht war. Aber die Diskussion hat sich gelohnt - dieser Hammer ist definitiv mein Lieblingswerkzeug. Das letzte Mal hatte ich ihn bei den bei Schmiede-Vorführungen in der RömerWelt am caput limitis am 22. und 29. Mai 2026 in der Hand. Im Laufe der 15 Jahre hat er natürlich die eine oder andere "Kampfspur" abbekommen. Aber sogar der Stiel ist noch derselbe! Die Schäftung im Rundloch hält (wider Erwarten...). Und ich bin immer noch erstaunt, wie gut und ausgewogen er mir in der Hand liegt.

Fotos: FLAVIUS

(linke Spalte: Werkzeuge nach Fund in Haltern - rechte Spalte: nach Funden aus der Saalburg)

Es geht nichts über gutes Werkzeug!

Leider ist FLAVIUS (alias Martin Becker) schon länger aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der "Römer-Szene" aktiv.

Martin, Du fehlst! An dieser Stelle viele Grüße!


Am 2.05.2026 von QVINTVS:
Vortragstermine der Gesellschaft für Archäologie an Mittelrhein und Mosel e.V.

Die Gesellschaft für Archäologie an Mittelrhein und Mosel e.V. bietet diese Jahr wieder ein attraktives Vortragsprogramm, das ich hiermit gerne weiter verbreite. Die Vorträge finden im Kuppelsaal der Festung Ehrenbreitstein statt. Der Eintritt ist frei.

Am 12. Mai 2026 um 19:00 Uhr findet der nächste Vortrag statt. Das Thema lautet "Gerippte Pracht - Zur Herstellungstechnik römischer Rippenschalen."

 

Das Vortragsprogramm kann hier heruntergeladen werden als JPG: http://www.roemer-blog.de/downloads/downloads2026/Vortraege-Koblenz2026.jpg
  als PDF: http://www.roemer-blog.de/downloads/downloads2026/Vortraege-Koblenz2026.pdf
... das darf gerne verteilt und weitergeleitet werden!  

Am 2.05.2026 von QVINTVS:
Rückblick: 43. RömerStammtisch in der RömerWelt - von römischen Scherben, Brennholz und Schutzgeländer

Beim heutigen RömerStammtisch in der RömerWelt am caput limitis ging es in kleiner Besetzung wieder an drei verschiedene Gewerke. Der Löwenanteil entfiel wieder auf das Reinigen und Vorsortieren der römischen Scherben aus einem lokalen Nachlass. Parallel widmete Murph sich wieder dem Zuschneiden der Bauelemente für das Schutzgeländer am Baukran. Und in der anderen Ecke kreischten die beiden Holzspalter. Gerade die übriggebliebenen "dicken Brocken" von mehr als einem Meter Durchmesser haben selbst den 15-Tonnen-Hydraulikspalter gut gefordert. Inzwischen sind aber auch diese Brocken in kleine, für die Backöfen taugliche Scheite verwandelt worden. Die kürzlich erfolgte Reparatur des großen Holzspalters (siehe HIER) war wohl erfolgreich.

Das Holzlager ist der Backstube ist jetzt richtig voll - die RömerTage am kommenden Wochenende können kommen!

 

Wieder einmal: Besten Dank für die Hilfe!

Mit der Fundbearbeitung wird es voraussichtlich beim nächsten RömerStammtisch am 6. Juni 2026 in der RömerWelt weitergehen.


Am 1.05.2026 von QVINTVS:
Terminhinweis: 13.-24. Mai 2026 - Holzkohlenmeiler im Rheinbrohler Wald

Nach einem Jahr Pause wird es in diesem Mai endlich wieder einen Holzkohlenmeiler im Rheinbrohler Wald geben. Hoch geschichtet ist das Buchenholz schon. Am 13. Mai geht es dann los. Wenn das Wetter mitspielt wird er dann bis zum 24. Mai vor sich hin rauchen und den Wald mit dem aromatischen Duft versehen. Ich hoffe, dass ich es trotz meines aktuell sehr straffen Zeitplans schaffen werde, den einen oder anderen abendlichen Abstecher dorthin zu machen.

Zum Besuch des Meilers bietet sich eine Wanderung von der RömerWelt am caput limitis aus entlang des RömerWeltWegs (bzw. WesterwaldSteigs) an. Dem RömerWeltWeg bis zum Limeslehrpfad folgen und dann geradeaus am Aussichtsturm auf dem Beulenberg vorbei zum Meilerplatz gehen. Hierfür sollte man pro Weg gut 1,5 Stunden einkalkulieren.

Link zum RömerWeltWeg: http://www.freunde-des-limes.de/p_roemerweltweg.htm


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